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Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten?
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marc
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FT-Nutzer
33 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Gera
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27.09.2006 ~ 01:05 Uhr ~ marc schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 15.09.2006
2 erhaltene Danksagungen
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Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 25640
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Nach dem Wahlsieg der NPD in Mecklenburg-Vorpommern gibt es verstärkt Debatten. Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? Ist die NPD Verfassungsfeindlich o. ist sie es nicht ? Was sagt der Bundesgerichtshof u. der Verfassungsschutz dazu. Es muß doch endlich mal eine klare Stellung dazu bezogen werden. Welchen Standpunkt soll der Bürger beziehen, wenn sich die großen Parteien mit einem Tauziehen geben, ob Verbot - ja-oder nein. Ich glaube, die Politik tut sich schwer mit dieser Problematik. Die NPD ist in der Lage,sich auf einer legalen Plattform zu bewegen, die sie immer weiter ausbaut. Mit Hilfe von Änhängern die aus mittelst. Unternehmen, finanzstarken Schichten u. ehem. Repräsentaten die sich mit Recht u. Gesetz auskennen u. somit sich das Umfeld geschaffen, welches sie für ihre Ziele braucht. Alle Schwachpunkte,welche die jetzige Politik auszeichnet, ist Futter für rechtes Denken ! Jeder weis, das eine NPD die Probleme in Deutschland nicht lösen kann.Aber sie nutz die Unentschlossenheit u. die Undurchsichtigkeit der großen Volksparteien für ihre Ziele aus u. gewinnt dadurch mehr Sympathiesanten. Ursache u. Wirkung, die in vielen politischen, demokratischen Fehleinschätzung zu suchen sind. Wenn es gelingt, der NPD den Nährboden zu entziehen, braucht man nicht mehr über Verbote sprechen.
Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von marc: 27.09.2006 01:21.
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Schmetterling Benutzerkonto wurde gelöscht
27.09.2006 ~ 07:41 Uhr ~ Schmetterling schreibt:
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Meiner Ansicht nach bringen Verbote in der Hinsicht überhaupt nichts, im Gegenteil die Partei wird dann für manche, die mit dem System unzufrieden sind erst wirklich interessant. Auch das ständige HickHack um diese Parte finde ich ermüdend. Kaum der Rede wert, Keinen Sinn, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Für mich einfach zu unbedeutend in Ihrer Stärke. Deren Anhänger viel zu uninteressant. Rechte wie extrem-extrem Linke Lösungen die man hier zu Hauff von @Torsten aus Dresden lesen kann kommen einfach nicht in Frage und helfen uns kein Stück auf dem Weg zur besseren Gesellschaft.
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gastli
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FT-Nutzer
32.642 geschriebene Beiträge
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Wohnort: terrigenus
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27.09.2006 ~ 07:45 Uhr ~ gastli schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
2277 erhaltene Danksagungen
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Diese ganze Debatte ist reine Heuchelei.
In einem Land, welches trotz seiner furchtbaren geschichtlichen Erfahrungen, seit dieser Zeit von Politikern regiert wird, die nie ernsthaft etwas gegen Nazis unternommen haben, erübrigt sich jede Debatte darüber.
Das ist traurig aber war.
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Torsten Benutzerkonto wurde gelöscht
27.09.2006 ~ 07:56 Uhr ~ Torsten schreibt:
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Zitat: |
Original von Schmetterling
Meiner Ansicht nach bringen Verbote in der Hinsicht überhaupt nichts, im Gegenteil die Partei wird dann für manche, die mit dem System unzufrieden sind erst wirklich interessant. |
Falsch. Das KPD-Verbot und die begleitende massive Kommunistenverfolgung und -verurteilung in zigtausenden Fällen waren ein Standbein des flächendeckenden Antikommunismus in der BRD. Umgekehrt waren Nazivereine in der DDR verboten und erhielten bis auf ein paar Wirrköpfe keinen Zulauf.
Ich halte ein NPD-Verbot dennoch für illusorisch, da der Staat ganz offensichtlich kein Interesse hat, den Nazis die öffentliche Präsenz zu beeinträchtigen. Von Polizeihundertschaften gegen eine übergroße Bevölkerungsmehrheit geschützete Nazidemos mit gewaltsamen Übergriffen der Polizei gegen die Nichtnazis belegen das zur Genüge.
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Schmetterling Benutzerkonto wurde gelöscht
27.09.2006 ~ 09:50 Uhr ~ Schmetterling schreibt:
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Zitat: |
Original von Torsten
Falsch. Das KPD-Verbot und die begleitende massive Kommunistenverfolgung und -verurteilung in zigtausenden Fällen waren ein Standbein des flächendeckenden Antikommunismus in der BRD. Umgekehrt waren Nazivereine in der DDR verboten und erhielten bis auf ein paar Wirrköpfe keinen Zulauf. |
Das ist wohl eher ein Zeichen dafür, dass die politische Bildung in der Schule doch noch etwas bewirkt. Auf ein Verbot würde ich das nicht stützen.
In der DDR wurde massiv gegen rechts gewettert – Faktum: Zulauf nach rechts wurde unterbunden.
In der BRD wurde massiv gegen Links gewettert - Faktum: Zulauf nach links wurde unterbunden.
Wer glaubt das ein Verbot allein etwas bewirkt irrt gewaltig. Beispielsweise hohe Steuern auf Tabak - der Bürger holt sich seine Zigaretten im Ausland oder auf dem Schwarzmarkt. Hilft hier ein Verbot der Russenzigaretten auf dem Schwarzmarkt? Wohl eher nicht.
Der Beispiele gibt es da viele.
Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Schmetterling: 27.09.2006 09:51.
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Torsten Benutzerkonto wurde gelöscht
27.09.2006 ~ 11:42 Uhr ~ Torsten schreibt:
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Zitat: |
Original von Schmetterling
Wer glaubt das ein Verbot allein etwas bewirkt irrt gewaltig. Beispielsweise hohe Steuern auf Tabak - der Bürger holt sich seine Zigaretten im Ausland oder auf dem Schwarzmarkt. Hilft hier ein Verbot der Russenzigaretten auf dem Schwarzmarkt? Wohl eher nicht. |
Ach, und die deutschen Nazis halten dann ihre Kameradschaftstreffen im Kongo ab? Natürlich kann man Verbrechen mittels Gesetzen nicht völlig verhindern, sondern eindämmen.
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Adeodatus Benutzerkonto wurde gelöscht
27.09.2006 ~ 11:52 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
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Mal so gesehen wird ein Verbot der NPD nichts ändern, echte Alternativen wären ein Politikwechsel. Denn hier ist die Ursache für die breite Akzeptanz der NPD zu suchen, in Politikerkreisen nennt man so was Politikverdrossenheit.
Wir haben nun inzwischen die zweite Regierung die noch nicht festgestllt hat das sie für das Volk da sind und nicht umgekehrt. Falsche Politik schafft es der NPD mehr Wähler zur Beschehren als diese es durch Wahlkampf erreichen würde.
Aber anstatt mal ihre Denkblase zu benutzen fällt denen nichts weiter ein als über Verbote nachzudenken, sicher das ist auch einfacher als sich Gedanken zu machen warum die Bürger zum einen von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch machen und auf der anderen Seite Extreme Parteien immer mehr Zustimmung erhalten.
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nameless
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FT-Nutzerin
857 geschriebene Beiträge
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Wohnort: nameless
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30.01.2008 ~ 13:18 Uhr ~ nameless schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 06.08.2007
125 erhaltene Danksagungen
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 104286
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Vor 75 Jahren geschah die Machtergreifung der Nazis. Man muss Hitler zumindest eines lassen: er hätte ein NPD-Verbot durchgezogen.
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Adeodatus Benutzerkonto wurde gelöscht
30.01.2008 ~ 16:00 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
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Ich hatte es ja schon gesagt das ein Verbot dieser Partei wenig in den Köpfen ändern würde, die derzeitige Politik führt dazu das die Bauernfänger dieser Partei immer aktiver werden auch hier im Forum.( Leider scheuen die meisten User hier im Forum die Konfrontation mit dieser noch Randerscheinung.)
Sie versuchen systematisch politischen Einfluss bei den Bürgern zu erwerben. Die Zeiten, in denen sie nur in Springerstiefeln und mit dumpfen Parolen wie "Ausländer-raus-" von sich reden machen sind längst vorbei. Die neue Generation der NPD-Politiker trägt Anzug und macht sich die Probleme der Menschen vor Ort zu Nutze. Das können die Ängste vor Arbeitslosigkeit in einem Nokiawerk bei Bochum oder der drohende Abriss eines Neubaugebietes in Erfurt sein, oder Probleme mit Hartz IV. Die Botschaft: Wir hier unten müssen es denen da oben mal richtig zeigen. Wie ihre populistischen Parolen bei den Unzufriedenen im Land verfangen, hat sich schon in Sachsen, und Sachsen/Anhalt gezeigt Sie geben sich betont Volksnah und wollen so an die Macht.
Hier mal noch ein Artikel zur NPD in Meck/Pom
Zitat: |
RECHTSEXTREMISMUS
Eklat in Schweriner Landtag - NPD steht nicht für NS-Opfer auf
Am Jahrestag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler gedachte der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern der Opfer des Nationalsozialismus. Die NPD-Abgeordneten weigerten sich, zu der Gedenkminute aufzustehen. Die Sitzung wurde unterbrochen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,532022,00.html
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Dieser Beitrag wurde 3 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Adeodatus: 30.01.2008 16:33.
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orca
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FT-Nutzer
8.636 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Dresden
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30.01.2008 ~ 16:31 Uhr ~ orca schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 20.06.2007
1084 erhaltene Danksagungen
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Zitat: |
spidy hat am 30. Januar 2008 um 16:00 Uhr folgendes geschrieben:
Ich hatte es ja schon gesagt das ein Verbot dieser Partei wenig in den Köpfen ändern würde, die derzeitige Politik führt dazu das die Bauernfänger dieser Partei immer aktiver werden auch hier im Forum. |
Nun, die Verbreitung ihres Gedankenböses ist aber schon davon abhängig, ob die Nazis legal oder illegal arbeiten müssen, ihnen Polizisten den Weg für ihre Aufmärsche freiprügeln oder sie verhindern, ob sie ihre Sprüche in den Parlamenten und Medien ablassen können oder bei gedämpftem Licht in Privatwohnungen, ob der Staat sie über Wahlkampfkostenerstattung finanziert oder sie auf eigene Mittel angewiesen sind ...
Die NPD muß nicht verboten werden, sie ist verboten, nämlich durch das Potsdamer Abkommen. Nur wird das Verbot vom von der ersten Minute von Nazi- und Kriegsverbrechern maßgeblich mitgestalteten Staat nicht umgesetzt.
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Adeodatus Benutzerkonto wurde gelöscht
30.01.2008 ~ 16:42 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
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Stimmt Du hast schon Recht aber wenn heute die NPD verboten würde , bekäme das Kind einen anderen Namen und würde ersteinmal bis zum nächsten Verbot weitermachen. Mein Großvater sagte immer die Russen haben zwar den Krieg gewonnen aber der Nazi in vielen Köpfen ist nicht geschlagen.! Und er hatte recht!
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Bernhard P.
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Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
64.196 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Erfurt
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30.01.2008 ~ 17:22 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 19.08.2007
510 erhaltene Danksagungen
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Ein Verbot würde wenig bringen. Der Fehler muss im System gesucht werden. Parteien die sich um den Durchschnittsbürger kümmern gibt es nicht. Stets sind finanzielle Interessen damit verbunden. Ebensogut könnte das Kapital eines Tages auf die Idee kommen auch die Linke zu verbieten. Es wird deshalb nicht getan weil Die Linke ein indirekter Handlanger des Kapitals ist. Das Kapital wird auch nicht zögern sie zu verbieten wenn die Linke eines Tages gefährlich wird.
Glaubhaft ist bei den Bürgern nur wer sich auch für diese einsetzt.
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U.Walluhn Benutzerkonto wurde gelöscht
15.02.2008 ~ 23:23 Uhr ~ U.Walluhn schreibt:
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 110206
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Interessant. Na dann möchte ich mal sehen, wie unserer Geraer Vorturner eine Partei verbieten (wollen), die nach Bundesparteiengestz zugelassen ist.
Ein äußerst bemerkenswertes Zitat:
Zitat: |
Vor 75 Jahren geschah die Machtergreifung der Nazis. Man muss Hitler zumindest eines lassen: er hätte ein NPD-Verbot durchgezogen. |
Ja das hätte er ganz sicher. Nur fragt sich warum wohl.
Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von U.Walluhn: 15.02.2008 23:24.
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Bernhard P.
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Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
64.196 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Erfurt
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16.02.2008 ~ 01:19 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 19.08.2007
510 erhaltene Danksagungen
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Zitat: |
Mal so gesehen wird ein Verbot der NPD nichts ändern, echte Alternativen wären ein Politikwechsel. Denn hier ist die Ursache für die breite Akzeptanz der NPD zu suchen, in Politikerkreisen nennt man so was Politikverdrossenheit. |
Bischen verkehrte Welt. Die Linke hat zum Beispiel wichtige soziale Positionen aufgegeben und tut dies weiterhin. Sie heuchelt dem eigenem Volk was vor. Die NPD greift Probleme der Bürger auf und nutzt sie für ihre Politik. Kein Mensch würde darüber ein Wort verlieren wenn sich eine andere Partei mehr für den einfachen Bürger interessieren würde. Nur, sie tun es nicht. Letztendlich soll man einem Volk nicht vorschreiben wie es seine Zukunft gestalten will und schon gar nicht wenn es dabei um eine weitere kapitalistische Zukunft geht. Das Volk wird eines Tages ein Urteil sprechen. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Parteiverbote bringen gar nichts weil die die Probleme die Deutschland nun mal hat nicht lösen.
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U.Walluhn Benutzerkonto wurde gelöscht
16.02.2008 ~ 18:35 Uhr ~ U.Walluhn schreibt:
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Ein bisschen verkehrte Welt? Sankt Absurdistan lässt grüßen!
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Adeodatus Benutzerkonto wurde gelöscht
20.02.2008 ~ 10:26 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
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Ich kann mich noch an Wahlplakate erinnern mit denen noch vor kurzem die NPD gegen Sozialschmarotzer und faule Arbeitslose hetzte , nun engagiert sie sich gegen die Globalisierung und für soziale Rechte. Man muss feststellen das es den Neonazis gelungen ist, das gerade hier im Oste der Rechtsextremismus als akzeptierte Position unter anderen begriffen wird. Das sollte uns zu denken geben denn das macht ihn alles andere als ungefährliche. So lesen sich auch die Beiträger einzelner User hier wie mehr oder weniger geschickte Propaganda aus der Rechten Ecke.
Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Adeodatus: 20.02.2008 10:28.
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Bernhard P.
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Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
64.196 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Erfurt
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20.02.2008 ~ 13:18 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 19.08.2007
510 erhaltene Danksagungen
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Zitat:
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Diffamiert und verboten werden fortschrittliche Parteien und Organisationen. |
Jetzt weiß ich auch endlich warum keine Partei verboten wird. Was würde das Verbot einer Partei, egal wer es ist, denn bringen? Die Anhänger werden dann aus der Illegalität arbeiten. Sind sie dann ungefährlicher egal welche Richtung es betreffen würde? Man kann Politik meines Erachtens nach nur mit Argumenten im friedlichen Dialog machen. Kann mir mal einer erklären warum die NPD ein Ausbeutersystem abschaffen will den Kapitalismus um ein noch viel schlimmeres zu errichten? Da könnten sie doch gleich mit der derzeitigen Regierung zusammenarbeiten wenn es so wäre.
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gastli
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FT-Nutzer
32.642 geschriebene Beiträge
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Wohnort: terrigenus
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20.02.2008 ~ 14:05 Uhr ~ gastli schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
2277 erhaltene Danksagungen
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Die Frage lautet nicht, ob man die NPD verbieten soll, sondern wie lange unsere Gesellschaft den Verfassungsbruch durch die NPD-Existenz zu dulden bereit ist, denn wie @felixed schon richtig feststellte, das Grundgesetz zwingt zum Verbot:
Artikel 9 Absatz 2 Grundgesetz lautet :
"Vereinigungen, deren Zweck oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten."
Artikel 21 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz lautet :
"Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig."
Ein Verbot der NPD ist auch deshalb unumgänglich um sie von finanziellen Zuschüssen im Sinne der Wahlkampkostenrückerstattung zu trennen. Es geht aber um viel mehr. Die NPD kann sämtliche Privilegien für Parteien nutzen um ihr extremes Gedankengut zu verbreiten. Sie bekommt die Strukturen der Parlamenten, Mitarbeiter und Finanzierung. Wegen der zwingenden Gleichberechtigung entstehen auch Förderansprüche für eine Stiftung . Ein übler Gedanke, dass rechsextreme Stiftungen ( in dem Fall "Brandstiftungen"), die selben Fördermittel wie die Heinrich Böll Stiftung oder die Rosa-Luxemburg-Stiftung erhalten könnten.
Mit einem Verbot sind aber sind nicht alle Probleme sofort gelöst. Logisch muss auch gegen den dauernden Nährboden für Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft vorgegangen werden. Siehe fremdenfeindliche Äußerungen von etablierter Parteien wie der CDU in Person von Koch. Das ist Dünger für rechtsextremen Nährboden. Die NPD hat sich ja auch ausdrücklich bei Koch bedankt. Alle Bürger sind gefordert, gegen Rechtsextremismus und auch Rassismus.
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orca
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FT-Nutzer
8.636 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Dresden
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20.02.2008 ~ 15:51 Uhr ~ orca schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 20.06.2007
1084 erhaltene Danksagungen
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mcbernie hat am 20. Februar 2008 um 13:18 Uhr folgendes geschrieben:
Jetzt weiß ich auch endlich warum keine Partei verboten wird. |
Weil die, welche die Herrschenden ernsthaft gefährdete, längst verboten ist, seit 1956 nämlich, und eine beispiellose politische Verfolgung und Justiz dafür sorgte, ihre Strukturen zu zerschlagen.
In der DDR waren Naziparteien verboten und da gab's keine wirksame Arbeit aus dem Untergrund. Weshalb ja nach der Konterrevolution auch mit den Beamten gleich massenweise Nazikader in die eroberten Gebiete eingeflogen wurden, um funktionierende Naziorganisationen und -parteien zu schaffen.
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Dr. No
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FT-Nutzer
139 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Oberfranken
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20.02.2008 ~ 16:15 Uhr ~ Dr. No schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 16.01.2008
0 erhaltene Danksagungen
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U.Walluhn Benutzerkonto wurde gelöscht
20.02.2008 ~ 18:08 Uhr ~ U.Walluhn schreibt:
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 111736
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Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie Mitglieder der sogenannten Sozialbündnisse und für soziale Gerechtigkeit sehr laut nach Verboten schreien. Parteien verbieten, Andersdenkende vom Platz jagen, unbequeme Meinungen im FT sperren usw. Das erinnert mich verdammt an Diktatur. Und zwar an Stalins Diktatur in Form des Ulbricht-Sozialismus von 1953.
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Adeodatus Benutzerkonto wurde gelöscht
21.02.2008 ~ 09:38 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
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So neu ist das was Herr Walluhn hier an den Tag legt nicht und er befindet sich dabei in "guter Gesellschaft" denn schon 1980 löste Ernst Nolte den so genannten "Historikerstreit" aus, in dem er die Verbrechen des Nationalsozialismus unter Hitler mit denen Stalins nicht nur gegeneinander aufzurechnen begann, sondern auch zu rechtfertigen versuchte.
Nolte behauptete,
Zitat: |
„der Archipel Gulag habe "das logische und faktische Prius" vor Auschwitz, das heißt, der "Rassenmord" der Nationalsozialisten sei nur aus Furcht vor dem älteren "Klassenmord" der Bolschewisten entstanden. Der Massenmord an den Juden, der schon in seinen älteren Thesen nicht zum Wesenskern des Faschismus gerechnet wurde, sei lediglich eine "überschießende Reaktion" auf die Gräuel der Oktoberrevolution und habe damit einen "rationalen Kern".
http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Nolte
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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Adeodatus: 21.02.2008 09:39.
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U.Walluhn Benutzerkonto wurde gelöscht
21.02.2008 ~ 17:05 Uhr ~ U.Walluhn schreibt:
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Wikipedia ist keine wissenschatliche Datenbank. Ich dachte eigentlich, diese Tatsache sei auch hier im FT längst geklärt.
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orca
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FT-Nutzer
8.636 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Dresden
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21.02.2008 ~ 17:10 Uhr ~ orca schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 20.06.2007
1084 erhaltene Danksagungen
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Dr. No hat am 20. Februar 2008 um 16:15 Uhr folgendes geschrieben:
Konterrevolution? |
Daß Du nicht mit gesellschaftswissenschaftlichen Begriffen umgehen kannst, mußt Du hier wohl Keinem noch extra beweisen. Mit Deinen Geschichtskenntnissen ist's auch nicht besser bestellt. Die berechtigte Revolte gegen die unfähige DDR-Führung begann under der Losung "Wir sind DAS Volk!", die konterrevolutionäre Losung "Wir sind ein Volk!" wurde erst später durch prokapitalistische Agenten hineingetragen, die unter Anderem die DDR-Bürger großzügig mit BRD-Flaggen ausstaffierten, fand aber niemals den Anklang der ursprünglichen Losung.
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Bernhard P.
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Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
64.196 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Erfurt
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21.02.2008 ~ 17:12 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 19.08.2007
510 erhaltene Danksagungen
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Daß Du nicht mit gesellschaftswissenschaftlichen Begriffen umgehen kannst, mußt Du hier wohl Keinem noch extra beweisen. Mit Deinen Geschichtskenntnissen ist's auch nicht besser bestellt. Die berechtigte Revolte gegen die unfähige DDR-Führung begann under der Losung "Wir sind DAS Volk!", die konterrevolutionäre Losung "Wir sind ein Volk!" wurde erst später durch prokapitalistische Agenten hineingetragen, die unter Anderem die DDR-Bürger großzügig mit BRD-Flaggen ausstaffierten, fand aber niemals den Anklang der ursprünglichen Losung. |
Meine vollständige Zustimmung, felixed. So habe ich das auch empfunden.
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Dr. No
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FT-Nutzer
139 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Oberfranken
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21.02.2008 ~ 20:17 Uhr ~ Dr. No schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 16.01.2008
0 erhaltene Danksagungen
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 112259
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felixed hat am 21. Februar 2008 um 17:10 Uhr folgendes geschrieben:
Daß Du nicht mit gesellschaftswissenschaftlichen Begriffen umgehen kannst, mußt Du hier wohl Keinem noch extra beweisen. Mit Deinen Geschichtskenntnissen ist's auch nicht besser bestellt. Die berechtigte Revolte gegen die unfähige DDR-Führung begann under der Losung "Wir sind DAS Volk!", die konterrevolutionäre Losung "Wir sind ein Volk!" wurde erst später durch prokapitalistische Agenten hineingetragen, die unter Anderem die DDR-Bürger großzügig mit BRD-Flaggen ausstaffierten, fand aber niemals den Anklang der ursprünglichen Losung. |
Da frage ich mich wer dich mit der Flagge eines Staates ausstaffiert hat der den Sozialismus bzw. den Kommunismus berechtigt in den Ar... getreten hat.
Und was Geschichte betrifft und um dir mal auf die Sprünge zu helfen.
Die Flagge die du verwendest wird heute nur noch als Putzlappen verwendet.
Kannst ja mal versuchen mit diesem Hoheitssymbol durch einige ehemalige Sowjetrepubliken oder durch Afganistan zu wandern. Mal sehen wie lange du es aushälts!!!
Dann wirst du ganz schnell die weiße Fahne hervor holen und um Gnade winseln
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Herasun
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FT-Nutzerin
2.322 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Gera
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21.02.2008 ~ 20:36 Uhr ~ Herasun schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 13.04.2006
52 erhaltene Danksagungen
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 112265
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Vielleicht gelingt es dem einen oder anderen, sich darauf zu besinnen, wie das Thema des Threads heißt?
Wer dazu nichts zu sagen hat oder weiß, sollte sich eben auch mal zurücknehmen können.
Wer sich aber z.B. gegenseitig auf die Sprünge helfen möchte, könnte ja evtl. darüber nachdenken, einen caritativen Verein zu gründen.
Es gibt auf jeden Fall sehr viele Möglichkeiten, seinem Leben Sinn zu verleihen, ohne sich gegenseitig zu zerhacken.
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Adeodatus Benutzerkonto wurde gelöscht
22.02.2008 ~ 07:53 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 112373
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Zitat: |
Wikipedia ist keine wissenschatliche Datenbank. Ich dachte eigentlich, diese Tatsache sei auch hier im FT längst geklärt. |
Es geht nicht um Wikipedia, sondern um Ernst Nolte und seine Aussage da ich seine Veröffentlichung gelesen habe, kann ich von anderen Usern nicht verlangen das er sich wenn es ihn interessiert diese Veröffentlichungen von Nolte selbst besorgt um nachzulesen was der Mann da geschrieben hat. Und dafür reicht ein Link von Wikipedia allemal. Was ich noch am Ende bemerken möchte wenn der Herr Walluhn einen seiner Texte mit einem solchen Link versieht ist dann immer die Wissenschaftlichkeit gegeben.
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gastli
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FT-Nutzer
32.642 geschriebene Beiträge
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Wohnort: terrigenus
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28.03.2008 ~ 21:18 Uhr ~ gastli schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
2277 erhaltene Danksagungen
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 122922
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Der erste Schritt, diese menschenverachtende Nazipartei effektiv zu bekämpfen, ist nach wie vor die Information. Hilfreich hierbei kann sicherlich das Buch „88 Fragen und Antworten zur NPD“ sein.
Untertitel: Weltanschauung, Strategie und Auftreten einer Rechtspartei - und was Demokraten dagegen tun können
Herausgeber: Fabian Virchow, Christian Dornbusch
unter Mitarbeit von: Robert Andreasch, Reiner Becker, David Begrich, Gideon Botsch, Friedemann Bringt, Roland Brust, Henning Buse, Christian Dornbusch, Uta Döring, Martin Dulig, Gabi Elverich, Michael Fichter, Hajo Funke, Wolfgang Gessenharter, Claudia Globisch, Benno Hafeneger
ISBN: 978-3-89974365-4
...Bild.nicht.mehr.auf.imageshack.online.../img514/2082/buch88npdih3.jpg[/IMG]
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Adeodatus Benutzerkonto wurde gelöscht
29.03.2008 ~ 10:03 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 123038
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Auf jeden Fall sollte der Verfassungsschutz ein sehr wachsames Auge auf die NPD haben laut dem Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, gibt es keine Entwarnung für den Rechtsextremismus in Deutschland. Das sich in weiten Teilen hinter der Nationalen Einstellung eben nicht der liebe Onkel oder der gute Junge von nebenan verbirgt wie es uns hier so mancher weismachen will, zeigt die Aussage von Ziercke „In Deutschland werde statistisch jeden Tag mehr als eine fremdenfeindlich motivierte Tat begangen“.
Quelle:Mittelbayerische Zeitung
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Bernhard P.
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Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
64.196 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Erfurt
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29.03.2008 ~ 10:10 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 19.08.2007
510 erhaltene Danksagungen
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 123041
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Zitat:
Zitat: |
Auf jeden Fall sollte der Verfassungsschutz ein sehr wachsames Auge auf die NPD haben laut dem Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, gibt es keine Entwarnung für den Rechtsextremismus in Deutschland. |
Sehr richtig. Gleiches Recht für alle wie der Verfassungsschutz auch ständig ein wachsames Auge auf die Linke hat.
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Meister
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FT-Nutzer
7.013 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Deutschland
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02.04.2008 ~ 16:47 Uhr ~ Meister schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 09.08.2008
293 erhaltene Danksagungen
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Verfassungsschutz? leere Versprechungen.
Es gibt nur eine Frage: Verbieten oder akzeptieren.
Schütze Ar.. im letzten Glied soll sie bekämpfen trotz Zulassung? im ernst?
Erst müssen die Grundvoraussetzungen durch den Gesetzgeber geschaffen werden.
Gegen was soll man protestieren, wenn sie offiziell zugelassen sind von der Regierung?
Protestieren nur weil sie existieren? dann kannst du auch mit einer Wand sprechen und fragen ob die Tapete noch richtig sitzt.
Meister
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Adeodatus Benutzerkonto wurde gelöscht
03.04.2008 ~ 07:48 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
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Das ist nicht das Thema zum Linksextremismus, und ich sehe nicht in jedem Menschen einen Verbrecher und kriminalisiere auch niemand. Gerade bei solchen Themen bin ich immer bemüht die verschiedensten Quellen, zu hinterfragen.
Ich denken einmal das der Verfassungsschutz in Sachen Rechtsextremismus recht glaubhaft sein wird.
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Bernhard P.
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Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
64.196 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Erfurt
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03.04.2008 ~ 08:42 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 19.08.2007
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Zitat spidy:
Zitat: |
Ich denken einmal das der Verfassungsschutz in Sachen Rechtsextremismus recht glaubhaft sein wird. |
Da magst du nicht ganz unrecht haben. Aber ich möchte das ganze noch erweitern. Vergesst bitte nicht wessen Interessen der Verfassungsschutz vertritt. Der Verfassungsschutz ist insgesamt, was den gesamten Extremismus betrifft, nicht sehr glaubhaft. Warum? Um etwas bekämpfen zu können muss es zunächst tatsächlich so vorhanden sein. Falls nicht muss ich die Gefahr eben an die Wand malen, um einen Grund zu haben es gegenüber dem Bürger zu rechtfertigen. Wenn man nun immer "ein bischen Salz in die Wunde streut", sprich buchstäblich die Extremisten aller Lager aufeinander hetzt dann hauen sie dich gegenseitig die Rübe ein, schwächen sich und stärken so unterm Strich die MACHT DES KAPITALS. So einfach. Wirklich so schwer zu verstehen?
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gastli
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FT-Nutzer
32.642 geschriebene Beiträge
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Wohnort: terrigenus
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25.02.2009 ~ 17:45 Uhr ~ gastli schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
2277 erhaltene Danksagungen
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 227790
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Einblicke in die NPD.
Uwe Luthardt war im Vorstand der Jenaer NPD. Nach nur drei Monaten in der Führungsspitze kehrte er der Partei angewidert den Rücken - jetzt erzählt er im Interview, was er dort erlebte.
Zitat: |
Luthardt: Viele in JN (Junge Nationaldemokraten - d. Red.) und Kameradschaften haben einen IQ im Bereich meiner Schuhgröße. Die meisten sind einfach gescheiterte Existenzen: Hilfsschüler, Leute, die die Schule oder die Lehre abgebrochen haben, Alkoholiker, die woanders keinen Fuß auf den Boden kriegen, Schläger. Es gibt aber in jedem Ortsverband drei bis fünf Mann, die nicht vorbestraft sind. Die werden dann zur Presse oder an die Infostände geschickt. |
Muhahahaha, genau wie man sich das vorstellt.
Und deren Spenden-Prozedere ist nicht anders.
Zitat: |
Nein. In der Regel tut man gegenüber dem Ordnungsamt so, als bekämen sie eine Gage. In Wirklichkeit gibt es einen Unkostenbeitrag und eine Quittung über eine angeblich gezahlte Gage. Die wird dann aber wieder an die Partei zurückgespendet. Und die Spende kann dann wiederum die Partei von der Steuer absetzen.
Und wenn das nicht reicht, holt man sich auch Spenden aus Südamerika ran:
Ja, das sind Zuwendungen von national gesinnten Deutschen, die schon etwas länger nicht mehr in Deutschland waren. Die spenden dann beispielsweise an irgendeinen mittelständischen Betrieb. Und die leiten den Betrag dann wiederum an die Partei weiter. (NPD-Chef - d. Red.) Voigts Hausmacht sind nicht zuletzt die Geldleute aus Südamerika - und eben Jürgen Rieger (sein Stellvertreter - d. Red.), der dorthin beste Kontakte hält. |
Es ist auch wenig überraschend, dass deren "Konzepte" sich auf Latrinenparolen beschränken.
Die Flugblätter, die Plakate, das Aufspringen auf den Hartz-IV-Zug - da steckt nichts dahinter. Was man statt Hartz IV machen will, weiß keiner. Wir schmeißen die Ausländer raus, dann haben die Deutschen wieder Arbeit, das ist die Quintessenz der Konzepte, von denen die NPD spricht. Von den Güterzügen spricht sie nur, wenn kein Außenstehender zuhört.
Zitat: |
Das sind die Güterzüge, "in die man die politischen Gegner, die Juden und die Ausländer stecken will, wenn man mal die Mehrheit im Land hat". |
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kritiker
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Nutzer ist im Jahr 2020 verstorben
1.440 geschriebene Beiträge
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Wohnort: Gera
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26.02.2009 ~ 19:42 Uhr ~ kritiker schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 23.03.2006
63 erhaltene Danksagungen
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 228295
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ich frage mich, was will uns diese "zeitung"mit diesem artikel sagen?
will (soll) sie uns sagen, die npd ist doch nur ein haufen idioten?
will (soll) sie uns sagen, nehmt die leute mal nicht so wichtig?
will (soll) sie uns sagen, es gibt schlimmeres als die npd?
ich hab anderes in gera, als die montagsdemo begann, gesehen! da standen die drahtzieher, im feinen zwirn, am rand und haben ihre prügelbanden eingewiesen!
ich denke, aus dieser ecke (spiegel-bild) kommen nur provokationen!
bis dann
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gastli
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FT-Nutzer
32.642 geschriebene Beiträge
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Wohnort: terrigenus
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07.03.2009 ~ 10:49 Uhr ~ gastli schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
2277 erhaltene Danksagungen
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RE: Soll erneut versucht werden, die NPD zu verbieten? |
Beitrag Kennung: 232537
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