.:. Vielen Dank an KiWi, Susi37, Nic67, Liesa44,
Jumpa, HeMu, welche uns kürzlich finanziell unterstützt haben. .:.
|
+ Portal-Navigation + |
|
|
|
|
|
Bernhard P.
|
Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
64.196 geschriebene Beiträge
|
|
Wohnort: Erfurt
|
07.08.2013 ~ 08:19 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
|
|
|
|
im Forum Thüringen seit: 19.08.2007
510 erhaltene Danksagungen
|
|
|
Hiroshima-Tag: vor 68 Jahren warf die USA eine Atombombe |
Beitrag Kennung: 646222
|
|
|
|
Hiroshima-Tag: vor 68 Jahren warf die USA eine Atombombe auf die japanische Großstadt
06.08.13 - Das grausige imperialistische Verbrechen der USA bleibt unvergessen und jährt sich zum 68. Mal. In vielen Ländern vor allem auch Asiens, wird der 6. August als Antikriegstag begangen. Die ICOR ("Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen") rief bereits kurz nach ihrer Gründung die Völker rund um die Welt dazu auf, sich am 6. August oder - wie in anderen Ländern - am 1. September zusammen zu schließen. Beide Tage sollen in den jeweiligen Ländern als internationale Kampftage gegen Faschismus und imperialistischen Krieg begangen werden. Allein in der japanischen Stadt Hiroshima waren bereits heute morgen 50 000 Menschen zusammengekommen und legten um exakt 8.15 Uhr Ortszeit ein Schweigeminute ein. Das ist der Zeitpunkt, als die Amerikaner die erste, im Krieg eingesetzte, Atombombe über der west-japanischen Stadt abwarfen. Veranstaltungen und Kundgebungen, Demonstrationen auf der ganzen Welt folgen am heutigen Tag, so auch in über 60 Städten Deutschland von Berlin bis München.
Die Atombombe tötete damals bis zu 140.000 Menschen. Weitere 80.000 Menschen wurden 3 Tage später in Nagasaki umgebracht. Was blieb war die Radioaktivität und die bis heute andauernden Folgen wie z.B. Missbildungen. Den USA ging es nicht, wie die bürgerliche Geschichtsschreibung behauptet, um ein schnelleres Ende des II. Weltkrieges. Es ging den USA um die Ausdehnung ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht und um eine Warnung an die damals sozialistische Sowjetunion in Verbindung mit einer Demonstration der eigenen militärischen Stärke.
Bereits im Jahr 2011 nach dem Supergau von Fukushima verband sich das Gedenken an Hiroshima mit den weltweiten Protesten für die Stilllegung aller Atomkraftwerke. Es entstand nicht nur eine viele tausende Menschen umfassende Antiatomkraftbewegung. Allein in Japan unterschrieben bis Mitte Juli 2012 10 Millionen Menschen einen an das "Manifest" von ICOR und ILPS angelehnten Aufruf zur Stilllegung aller Atomanlagen.
In Deutschland machten die Montagsdemonstrationen aufgrund dieser Entwicklung den Montag zum Tag des Widerstandes, es gab Massenproteste der Anti-Atomkraftbewegung mit hunderttausenden Teilnehmern. Sie zwangen die Bundesregierung, den Ausstieg aus der Atomkraft auf die Tagesordnung zu setzen.
„Lasst uns den Zusammenschluss mit allen Kräften schaffen, die sich gegen Atomkraft, Atomwaffen und den Krieg richten, und unseren Zorn gegen das imperialistische System richten. Das sind die Lehren aus Hiroshima und Nagasaki.“ so der Vorschlag des International Coordinating Committee (ICC) der ICOR vom Juli 2012.
Quelle: rf-news
*Als wäre es erst gestern gewesen, nichts hat der US-Imperialismus inzwischen dazu gelernt. Überall spielt er sich weiter als Weltgendarm auf. Bereits 2 Tage nach der ersten Atombombe folgte ein zweiter Abwurf auf die japanische Stadt Nagasaki.
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
| |
|